Geschichte & Theorie

Um die Jahrhundertwende war das Hackbrett im österreichischen und bayrischen Raum beinahe ausgestorben, wurde aber um 1920 wiederentdeckt. Tobias Reiser entwickelte aus dem steirischen Hackbrett, das nur in wenigen Tonarten spielbar war, dann um 1940 das chromatische Salzburger Hackbrett. In letzter Zeit wurde von verschiedenen Verlagen zumeist unter Federführung von Karl Heinz Schickhaus sehr viel alte aber auch neue Musik für Hackbrett eingerichtet und herausgegeben. Da das Hackbrett in vergangenen Jahrhunderten immer wieder den Auf- und Abstieg vom Hofmusikinstrument zum Arme-Leute-Instrument und retour durchmachte, ist einiges an Literatur auch aus höfischer Zeit vorhanden.

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Last Update: July 13, 2007

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